Sie leben (1989)

Posted in Historisches on 4. Mai 2016 by ultimaslagrimas

Am 4. Mai 1989 lief John Carpenters SF-Horror-Film „Sie leben“ in den bundesdeutschen Kinos an. Auch 27 Jahre später hat der gesellschaftskritische Subtext der Handlung nichts an Aktualität verloren – im Gegenteil.

Adam Yauch gestorben (2012)

Posted in Historisches on 4. Mai 2016 by ultimaslagrimas

Die Beastie Boys, zu deren Gründungsmitgliedern Adam Yauch gehörte, werden wohl kaum einmal in Ultimas Lagrimas laufen. Trotzdem möchte ich an „MCA“ erinnern, der nicht länger seine Reime ins Mikrofon spricht. Am 4. Mai 2012 starb er an einer Krebserkrankung. Er wurde 47 Jahre alt.

Jeff Hanneman gestorben (2013)

Posted in Historisches on 2. Mai 2016 by ultimaslagrimas

Jeff Hanneman hat einige der markantesten Riffs des Thrash Metal erdacht. Am 2. Mai 2013 ist der Gitarrist von Slayer im Alter von 49 Jahren an Leberversagen gestorben. Wie sehr er der Band und deren Fans fehlt, kann man auf „Repentless“ hören, dem ersten Album, das nach seinem Tod entstanden ist.

RIP Jeff Hanneman

Songs und Bands mit Farben (Teil 2)

Posted in Info on 1. Mai 2016 by ultimaslagrimas

Ultimas Lagrimas spielt schwarzbunte Musik – diesen Claim kennen unsere treuen Hörer. Das hat nicht, wie die landwirtschaftlich Kundigen unter euch annehmen könnten, etwas mit Rinderzucht zu tun, sondern drückt aus, dass wir in unserer monatlichen Sendung eine vielfältige Mischung verschiedener Stile, Künstler und Stimmungen innerhalb der „schwarzen“ Musik abdecken.

In unserer Sendung am Dienstag, 12. April, haben wir das auf eine Anregung aus dem UltimasLagrimas-Umfeld hin wörtlich genommen: Wir spielten ausschließlich Songs und Bands spielen, in deren Namen Farben vorkommen!

Doch damit nicht genug: Weil Krysa und W.o.11 so viele zu diesem Thema passende Titel und Künstler gefunden haben, soll es am Dienstag, 10. Mai, einen zweiten Teil geben. Unter anderem Titel folgender Künstler haben wir auf dem Plan stehen: Apoptygma Berzerk, Anne Clark, Cruexshadows, Deep Red, Depeche Mode, Echoing Green, Edge of Dawn, Elegant Machinery, Enemy Nation, Foretaste, Goethes Erben, Jim Grey, Hazel, In Strict Confidence, Iris, Janus, Das Kollektiv, Kontrast, No Comment, Phase III, Project Pitchfork, Purple Fog Side, Red Flag, Red Storm, Red+Test, Rotersand, Silizium, State of the Union, Syrian feat. Marian Gold, Ultraviolet, Waves under Water, Wynardtage, XP8 und Yazoo.

Schwarzbunt

Phantom der Oper (1925)

Posted in Historisches on 26. April 2016 by ultimaslagrimas

Am 26. April 1925 kam der Stummfilm „Das Phantom der Oper“ in die deutschen Lichtspielhäuser. Die Titelrolle dieses klassischen Horrorstreifens spielte der „Mann der 1000 Gesichter“, Lon Chaney senior.

Phantom_der_Oper_1925

Cover des Monats (12/4/16)

Posted in Info on 25. April 2016 by ultimaslagrimas

In unserer Sendung am 12. April gab es zwei Cover-Songs zu hören:

  • Kurd Maverick – Blue Monday; im Original von New Order
  • Orange Sector – Kids in America; im Original von Kim Wilde

 

Anne Clark am 21. März im FranzK

Posted in Veranstaltung on 24. April 2016 by ultimaslagrimas

Seit 1980 steht Anne Clark auf der Bühne. Nach 36 Jahren soll damit jetzt Schluss sein. Auf ihrer Abschiedstournee machte sie am 21. März auch zum voraussichtlich letzten Mal im Reutlinger Kulturzentrum FranzK Station. Mit einigem zeitlichen Abstand gibt es jetzt hier die Konzertrezension von W.o.11, der Ultimas Lagrimas in Reutlingen berichterstattend vertreten hat.

AnneClark+HerrB_RT2016

Vor ihrer Tournee »Wasted Wonderland« hat Anne Clark angekündigt, es werde ihr Abschied von der Bühne sein. Das Konzert im Reutlinger Kulturzentrum FranzK ist in diesem Fall im terrestrischen Sendegebiet von Ultimas Lagrimas die letzte Möglichkeit gewesen, sie noch einmal live zu erleben.

»Lieder für Leute die nicht tanzen, von einer Frau die nicht singt« – so wurden in der Vergangenheit die Wort-und-Musik-Kompositionen der heute 55-Jährigen beschrieben. Zumindest was das Tanzen angeht, hat das Konzert in Reutlingen dies widerlegt.

Vom ersten Lied an, nachdem Anne und ihr Begleitelektroniker »Herr B.« hinter Mikrofon und Laptop Position bezogen hatten, herrschte Bewegung in den mehr als 200 Fans zwischen Ende 30 und Anfang 60. Deutlich mehr als bei dem Duo auf der Bühne, das das Treiben auf der Tanzfläche gelassen verfolgte. Die große Dame des Dark Wave war dabei so freundlich, entspannt und sympathisch, wie man sie als langjähriger Fan seit jeher kennt – der Ruhepol inmitten lauter Musik, bunter Lichter und tanzender Menschen.

Natürlich waren es letztlich ihre großen Hits wie »Wallies«, »Sleeper in Metropolis« oder »Our Darkness«, die die Zuhörer begeisterten – obwohl »Herr B.« diese in ungewohnten, basslastigen House-Arrangements durch die Anlage schickte. Doch auch neuere Stücke wie »Full Moon« oder »Whisper of Shells« kamen gut an. Zum Ende des Konzerts hin huldigten die Fans Anne Clark wie einer Königin: Während des anhaltenden, tosenden Schlussapplauses nach der zweiten Zugabe standen der Künstlerin angesichts der ihr entgegengebrachten Zuneigung Tränen der Rührung in den Augen.

Gesungen hat sie allerdings tatsächlich nur andeutungsweise: Ihr eigenwilliger Vortragsstil, irgendwo zwischen Gedichtrezitation und rhythmischem Sprechgesang, ist während ihrer 36 Jahre dauernden Karriere ihr unverwechselbares Markenzeichen geblieben.

Schon vor Jahren hat Anne Clark in einem Interview gesagt, sie könne nicht bis ins Rentenalter den Zorn gegen soziale und politische Missstände aufrechterhalten, den sie in jungen Jahren gehabt habe, und der lange ihre Texte bestimmte. Sie ist milde geworden, und vielleicht ist deshalb jetzt der richtige Zeitpunkt für die Königin, abzudanken. Ihre Worte, kunstvoll formuliert, werden ihren Fans über das angekündigte Karriereende hinaus erhalten bleiben.

 

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