Evil Dead (1981/1984)

Posted in Historisches on 10. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Mit mehr als zwei Jahren Verzögerung lief ab dem 10. Februar 1984 auch in Westdeutschland die Horrorkomödie „Evil Dead“ im Kino an – unter dem wenig passenden Verleihtitel „Tanz der Teufel“. Der Streifen etablierte Sam Raimi als Regisseur und Bruce Campbell als Genre-Darsteller.

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Akira Ifukube gestorben (2006)

Posted in Film, Historisches on 8. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Am 8. Februar 2006 ist Akira Ifukube mit gesegneten 91 Jahren gestorben. Der japanische Komponist wird vermutlich nur eingefleischten Kinoexperten irgendetwas sagen. Aber er war zwischen 1947 und 1995 an 274 Filmmusiken beteiligt, unter anderem für den legendären Monsterstreifen Gojira (Godzilla).

Album: Indochine – 13

Posted in Rezension on 7. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Weihnachten, Geburtstag und Ostern an einem Tag: Gottvater Nikola Sirkis ist mit seinem Album Nummer 13 wieder auferstanden und dies sehr beeindruckend. Dank meiner netten Arbeitskollegin Ifa aus Madagaskar, die mir dieses Heiligtum aus Frankreich mitgebracht hat, konnte ich mich endlich mit dem lang erwarteten Album auseinandersetzen.

Indochine Records * indo.fr * New Wave

Das 1981 von den beiden Sirkis-Zwillingen gegründete Projekt schien Ende der 90er nach Stéphane Sirkis‘ Tod dem Ende entgegenzuschippern, begleitet von weniger überzeugenden Alben in diesen Jahren. Doch Nikola Sirkis‘ Kreativität kehrte zurück Anfang der 2000er, als er den ursprünglichen New Wave und Synthpop aufpeppte durch Soundelemente a la Nine Inch Nails oder Placebo und auch mehr auf Gitarren setzte, was dem antiquierten Sound seiner Truppe durchaus wieder Leben einhauchte.

Mit dem Album „13“ kehrt man zum ursprünglichen 80er-Stil zurück, nahm die Gitarren etwas raus und konzentrierte sich eher auf die melancholischen und elektronischen Momente, ohne aber zu sehr antiquiert zu wirken. Indochine transportieren den Sound der 80er in einem modernen Gewand, gesanglich ohnehin über jeden Zweifel erhaben und trotz allem mit der Punkattitüde, die die Band immer schon auszeichnetet hat und mit der sie auch ständig kokettierten.

Es ist ein sehr starkes, sehr überzeugendes Album, das auch hoffentlich eines Tages in unseren Breitengraden endlich die Anerkennung bekommt, die die gesamte Band seit über 35 Jahren verdient hätte. In Frankreich touren Indochine durch ausverkaufte Stadien und haben Legendenstatus, in Deutschland kennt sie immer noch kaum jemand. Ein Verlust für alle freunde der guten Musik.

Fazit: Ein Hammeralbum ohne einen Ausfall.

Anspieltipp: Eigentlich die ganze CD, aber besonders Station 13.

Gesamtnote: Eine glatte 1 mit Sternchen für Meister Sirkis.

Gary Moore gestorben (2011)

Posted in Historisches on 6. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Am 6. Februar 2011 ist der irische Gitarrist und Sänger Gary Moore mit 58 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Bevor er sich in den frühen 90ern dem Bluesrock verschrieb, ist er in den späten 70ern und 80ern ein respektabler Hardrocker gewesen (falls es sowas denn gibt), der nicht nur Tritt-in-den-Hintern-Songs schrieb, sondern auch Texte mit Hirn. Schade um ihn.

Falco gestorben (1998)

Posted in Historisches on 6. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Was für ein Verlust für die Musikwelt: Am 6. Februar 1998 ist der österreichische Musiker Johann Hölzl mit nur 40 Jahren bei einem Autounfall gestorben. Als Falco war er davor fast zwei Jahrzehnte lang der wohl berühmteste Wiener Musiker seit Wolfgang Amadeus Mozart gewesen.

Album: They’re gods children – Losing paradise

Posted in Rezension on 5. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Diese CD wurde uns von der Band „They’re gods children“ aus dem Rhein-Neckar-Raum selber zugesandt, und so langsam muss ich auch mein müdes Gesäß erheben, um endlich die wohlverdiente Rezi zu verfassen.

Record jet * www.the-children.net * Wavepop

Das Trio bezeichnet den Stil als Mix aus Wave, Pop, Romantic und einer Prise alten britischen Punks. Letzteres schiebe ich mal eher auf die Attitüde, denn das Album wartet eher mit sehr ruhigen, schönen, wavig verträumten Klängen auf, die mich beim ersten Anhören schon gleich an alte sowjetische Avantgarde/Wave-Bands aus den Achtzigern erinnern (zum Beispiel Kino). Aber vor allem an die alte Sowjetkapelle Akvarium kommt man sehr nahe, auch gesanglich (man vergleiche nur den Song Gosudariyuna mit den Songs dieses Albums – toll!). Die Band selber kannte diese Formationen zwar nicht, aber eine Ähnlichkeit ist definitiv da.

28 Songs sind auf dem Album „Losing paradise“ enthalten. Es fällt schwer, einen davon herauszuheben. Auch hier wirkt das Album als Gesamtes. einfach schöne, düster angehauchte Musik zum zurücklehnen und genießen. Mir gefällt das alles sehr gut und ich würde mich auch freuen, weiterhin von den jungs zu hören.

Fazit: Eine tolle CD für den ruhigen Abend daheim.

Anspieltipp: Die ganze CD anhören und genießen.

Gesamtnote: 1,5

Traitor bangen im Epple (5. Mai)

Posted in Veranstaltung on 5. Februar 2018 by ultimaslagrimas

Obwohl unsere Lieblings-Thrasher von Traitor dieses Jahr auf Wacken spielen sollen, werden sie auch in unserer Region zu erleben sein: Am Samstag, 5. Mai, im Tübinger Epplehaus. Da gehen wir hin!

Traitor Matthias & Lorenz