Archiv für Mai, 2017

Andreas Thein gestorben (2013)

Posted in Historisches on 30. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Am 30. Mai 2013 ist der deutsche Keyboarder Andreas Thein mit 59 Jahren an Krebs gestorben. Er war 1982 eines der drei Gründungsmitglieder der deutschen Wavepop-Band Propaganda, die er jedoch bereits 1984 wieder verließ.

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Vincent Price geboren (1911)

Posted in Historisches on 27. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Am 27. Mai 1911, wurde Vincent Price geboren, einer der bedeutendsten Darsteller des Horror-Films seit den 1950er-Jahren. Ihn kennt wirklich jeder, und sei es nur als die markante Erzählerstimme aus Michael Jacksons „Thriller“. Ultimas Lagrimas verbeugt sich vor diesem Idol (und vermeidet das denglische Wort „ikonisch“ – es heißt „ikonenhaft“, verdammt noch mal!).

VP

 

Gil Scott-Heron gestorben (2011)

Posted in Historisches on 27. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Am 27. Mai 2011 ist der US-Musiker und Dichter Gil Scott-Heron mit 62 Jahren gestorben – vermutlich an den Folgen von AIDS. Wegen seiner Spoken-Word-Performances gilt er als einer der Wegbereiter des Rap in den 1970er-Jahren. Seine mit Musikuntermalung dargebotenen Gedichte wie „The revolution will not be televised“ kann man sich trotzdem guten Gewissens anhören.

Peter Cushing geboren (1913)

Posted in Historisches on 26. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Am 26. Mai 1913 wurde der Schauspieler Peter Wilton Cushing geboren. Er wurde zu einer Leinwandlegende, als er ab 1957 in einer Reihe von Filmen der Hammer Studios verschiedene Inkarnationen des Victor Frankenstein, Abraham Van Helsing und Sherlock Holmes spielte. Seine bekannteste Rolle dürfte aber die des Grand Moff Wilhuff Tarkin gewesen sein, der geistige Vater des Todessterns in Star Wars (1977). Cushing starb am 11. August 1994 an Prostata-Krebs.

Album: Metallspürhunde – Giftbox

Posted in Rezension on 25. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt verfolgen wir von Ultimas Lagrimas die musikalische Karriere der sympathischen Metallspürhunde aus Zürich. Mit anhaltend großer Freude besprechen wir auch ihr jüngstes Album „Giftbox“.

Sechs Jahre nach dem letzten Album, „Moloch“, zeigen sich die mittlerweile drei Metallspürhunde Marion, Michel und Sebastian dabei mit reduzierter klanglicher Härte, aber mit Stücken, die auf den Punkt komponiert und textlich schneidend scharf gelungen sind. Auf einen Satz gebracht: „Giftbox“ ist musikalisch fantastisch und inhaltlich hochpolitisch – anhören!

Soulfood/Darktunes * www.mshunde.ch * 44:19 min * Electro Rock

Nach der Selbstreinigung mit dem Nebenprojekt Das war Krach (Album: „Protokino“, 2014) und dem nächsten Lebenszeichen mit der EP „Schwarzer Hund“ (2015) sind Marion (Texte) und Michel (Musik) mit „Giftbox“ wieder auf der Höhe ihres Schaffens. Das Album liefert zehn Stücke mit rund 44 Minuten Spieldauer – und jedes einzelne davon ist ein geschliffenes Juwel.

Wie von den netten Schweizern gewohnt spielen die Texte dabei eine wichtige Rolle. Um nur ein paar zu erwähnen: „Disharmonie“ befasst sich mit der Problematik der ästhetischen Mobilmachung in der Schwarzen Szene und trifft dabei mit dem Hammer auf den Daumen – ohne indes die zentrale Frage platt zu verbreiten: Welche Symbole und Klischees verwendet ihr eigentlich und warum? „Kalaschnikow-Liebe“ ist ein klares Statement gegen die „IS-Machos“, um die Texterin zu zitieren – inhaltlich und musikalisch gleichermaßen auf den Punkt. „Ich sage nein“ ist eine Absage an SVP, AfD, FN, Identitäter und populistische Neo-Nationalisten aller Couleur. Und hinter „Unfall im Kernkraftreaktor“ verbirgt sich eine klanglich düstere Cover-Version des Georg-Kreisler-Klassikers „Tauben vergiften“, vom seligen Kreisler seinerzeit selbst getextet, die man auch als Stellungnahme der Metallspürhunde bei der jüngsten Volksabstimmung für den schweizerischen Atomausstieg verstehen kann.

Musikalisch ist „Giftbox“ weniger wuchtig als das Vorgängeralbum – aber keinesfalls weniger reizvoll. „Kawumm!“ kommt als Verbeugung vor dem deutschsprachigen Wave der 80er-Jahre im Stil von Ideal daher. „Das Geschenk“ liefert mit seinem C64-haften Lead-Sound Retromantik pur und ist fast zum Weinen schön. „Tut nicht weh“ hingegen ist minimalistisch und druckvoll in bester EBM-Manier – keine Note zuviel. Selbst bei „Wunderschön“, gefühlt dem einzigen Füller-Track der Scheibe, perlt die Casio-VL1-Percussion so charmant durch den Song, dass man diesen einfach zuende hören muss. In der Summe ist „Giftbox“ ein vielschichtiges, reizvolles und reifes Werk, in dem die Musik bei allem Schliff und aller Dichte durch Reduktion doch dem Gesang genug Raum lässt, um zu wirken.

Fazit: Mit dem neuen Album treten die Metallspürhunde in die nächste Phase ihres Schaffens und erklimmen dabei einen weiteren Höhepunkt. „Giftbox“ bietet „schwarze“ Musik für Menschen, die auch auf gehaltvolle Texte Wert legen.

Anspieltipps: Ich sage nein (Track 8), Kalaschnikow-Liebe (Track 6)

Gesamtnote: 1,4

Paul Gray gestorben (2010)

Posted in Historisches on 24. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Am 24. Mai 2010 ist der US-Musiker Paul Gray mit 38 Jahren an einer Überdosis Schmerzmedikamente gestorben. Er war bekannt als Gründungsmitglied und Bassist der Nu-Metal-Spaßkapelle Slipknot.

Roger Moore ist tot

Posted in Historisches on 23. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Wie bekommen wir diese Nachrichten nur unter einen Hut? Vielleicht so: Der 23. Mai ist ein schwarzer Tag für Großbritannien und für die Welt. Nicht nur wegen der Verbrechen hirnloser Kindermörder, sondern auch weil der Schauspieler Roger Moore mit 90 Jahren an Krebs gestorben ist. Ihm zumindest war es vergönnt, alt zu werden. Nicht so den jungen Opfern in Manchester, die gestern Abend einfach nur ein Konzert besuchen wollten.