Archiv für Oktober, 2018

Album: Qntal – VIII Nachtblume

Posted in Rezension on 31. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Das achte Album der Formation Qntal ist bereits im März 2018 erschienen und wir haben es in Ultimas Lagrimas vorgestellt. Nun gibt es auch endlich die dazugehörige Rezension online.

Drakkar Entertainment * qntal.de  * Darkpop/Mittelalter-Elektro

Nach den beiden epochalen Meisterwerken I und II hatte ich die Band eigentlich bereits zu den Akten gelegt, da sich eine gewisse Langeweile eingeschlichen hatte. Sicher wurde auch weiterhin künstlerisch wertvolle Musik geboten, aber diese war nicht jedermanns Sache.

Auf ihrem achten Release finden Qntal überraschenderweise zu alter Würde und Größe zurück. Ihr Mix aus Darkpop und Mittelalter-Elektro beginnt wieder zu wirken.

Wunderschöne Melodien untermalt von düsteren Dancebeats und einer verzaubernden Stimme ebnen den Weg durch dieses schöne Album. „Nachtblume“ kann ohne weiteres als vertontes Kunstwerk bezeichnet werden und weiß mehr zu überzeugen als viele der derzeit tätigen Genre-Kollegen.

Die Messlatte wird hier von Qntal wieder sehr hoch gelegt und ich freue mich über die Renaissance dieser Band, habe ich doch damals schon ihre ersten Werke geliebt. Clubtaugliche Melodien und eine musikalische Reise durch Traumwelten lösen sich ab.

Fazit: Einfach schön.

Anspieltipp: Die finstere Nacht

Gesamtnote: 1-

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Erste Folge von Horror Etc. Podcast (2007)

Posted in Historisches on 31. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Am 31. Oktober 2007 wurde die allererste Folge des Podcasts Horror Etc aus Kingstown, Ontario, Kanada ins Netz gespeist. Er zeichnete sich durch sachkundige Diskussionen der sympathischen Moderatoren und gute klangliche Qualität aus. Leider ist er 2015 dem Phänomen Podfading erlegen und sang- und klanglos verblichen. Welch Verlust.

Horror Etc Podcast

Scream (1997)

Posted in Historisches on 30. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Am 30. Oktober 1997 startete „Scream“ in den deutschen Kinos. Mit dieser damals zeitgemäßen Frischblutkur reanimierte der inzwischen verstorbene Altmeister Wes Craven intelligent und selbstreflektierend das Teenie-Slasher-Genre.

Kinostart von „Skyfall“ (2012)

Posted in Historisches on 30. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Am 30. Oktober 2012 lief „Skyfall“ in den deutschen Kinos an, der offiziell 23. James-Bond-Film. Darin spielte Judi Dench zum siebten und letzten Mal die Geheimdienstchefin „M“.

Album: Ektomorf – Fury

Posted in Rezension on 27. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Die ungarische Abrissbirne aus der Region Bekescsaba ist wieder da – und wie! Zoli Farkas und seine Mitkämpfer warten mit ihrem neuen Album auf und treten dabei, im Vergleich zu den Vorgängern, wieder mächtig das Gaspedal durch.

AFM Records * www.ektomorf.com * Thrashcore/Groove Metal

In der Vergangenheit immer wieder als Soulfly-Plagiat verschrien, kann man diese Vorwürfe eigentlich nicht wirklich verstehen. Man tut damit dieser fleißigen, energischen Band einfach Unrecht.

Ektomorf sind ein grooviger Vertreter in Sachen Thrashcore und legen auf dem Album los wie die Feuerwehr. Rohe Gewalt trifft auf brachiale Energie und hypnotische Eingängigkeit. Die Energie der 90er wird in unsere Zeit transportiert. Diese zeichnet die Band auch live auszeichnet wird 1 zu 1 auf den Longplayer übertragen. Ektomorf machen da keine Gefangenen und ich muss hier gar nicht viele Worte verlieren.

Fazit: Diese Scheibe ist ein Muss für alle Freunde der heftigeren Gangart. Absolute Kaufempfehlung!

Anspieltipps: Prophet of doom/AK-47

Gesamtnote: 1 mit Sternchen

Album: Letzte Instanz – Morgenland

Posted in Rezension on 26. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Die Brachialfolkloristen von Letzte Instanz sind zurück. Ich war angenehm überrascht von dem aktuellen Album, hatte ich diese Band eigentlich schon gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Die letzten Releases waren weitestgehend an mir vorbeigerauscht. Umso überraschter war ich nun vom Neuling Morgenland.

AFM Records * www.letzte-instanz.de * Folk-Rock/Crossover

Textlich, musikalisch und vor allem gesanglich markiert dieser Longplayer einen wahren Quantensprung in der Vita der Band. Angereichert durch mehr härtere Gitarren, eine leichte Rücknahme des folkigen Anspruchs, ein klares textliches Konzept und eine deutlich verbesserten Gesangsleistung weiß dieses Album von Beginn an den Hörer zu faszinieren.

Man spricht offen über den derzeitigen Werteverfall, Aufkommen brauner Tendenzen, Fremdenfeindlichkeit und dumpfe Deutschtümelei. Dabei nimmt man kein Blatt vor den Mund und das ist auch gut so und mehr als ein musikalisches Zeichen.

Letzte Instanz nehmen in diesem abwechslungsreichen Album die Hörer mit auf eine schöne musikalische Reise. Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Album der Band mal eine 1- verabreiche, tue dies aber hier sehr gerne. In Vorfreude auf weitere Machwerke der Band.

Fazit: Weiter so, ihr seid auf einem guten Weg.

Anspieltipp: Mein Land/Wellenreiter

Gesamtnote: 1-

The thing from another world (1951)

Posted in Historisches on 26. Oktober 2018 by ultimaslagrimas

Am 26. Oktober 1951 lief „Das Ding aus einer anderen Welt“ (Originaltitel: „The thing from another world“) in den bundesdeutschen Kinos an. Dabei handelt es sich um eine Adaption der Science-Fiction-Horror-Geschichte „Who goes there“  (1938) von John William Campbell. Der Film ist insofern bemerkenswert, dass er ein typischer US-B-Film aus der Ära des Kalten Kriegs ist. Deutlich spannender finden wir von Ultimas Lagrimas jedoch die zudem werkgetreuere Neuverfilmung desselben Stoffs durch John Carpenter aus dem Jahr 1982.