Archiv für August, 2013

Cover des Monats (13/8/13)

Posted in Cover des Monats on 26. August 2013 by ultimaslagrimas

Auch ohne unsere Rubrik „Original & Fälschung“ kommt kaum eine Ausgabe von Ultimas Lagrimas ohne gelungene Cover-Tracks bekannter Titel aus. Am 13. August waren folgende Neufassungen zu hören:

  • Color Theory – Sister of night; im Original von Depeche Mode
  • Anowrexiya – Hellraiser; im Original von Suicide Commando

Sendung am 10. September

Posted in Info on 18. August 2013 by ultimaslagrimas

So die nichtexistenten Terminkalendergötter oder -dämonen es zulassen, gibt es die nächste Live-Sendung von Ultimas Lagrimas mit Krysa und W.o.11 an den Mikrofonen am Dienstag, 10. September, von 22 Uhr bis zur Geisterstunde. Titel könntet ihr darin möglicherweise von folgenden Musikern und Bands vernehmen: Bit Trash Riot, Deviant UK, Effter, Fraktus, Hai! Robotto, Klirrfaktor, Kontrast, Kreuz König, Industriestaat#10, The Mission, OBK, Rebentisch, Röyksopp, Die Schatten, Shadow Image und Sturtzfrequenz – und was Meister Krysa aus dem Plattenkoffer zaubert, ist ohnehin immer eine Überraschung.

Ultimas Lagrimas

Album: Shadow Image – Kiss the ashes

Posted in Rezension on 17. August 2013 by ultimaslagrimas

Schon eine ganze Weile dreht sich im Hause Ultimas Lagrimas diese Scheibe. Warum da nicht auch mal eine Rezension schreiben?

Shadow Image sind Harley Simon Mace und Mandy Monster, ein Gothic-Duo aus der Michael-Moore-Stadt Flint. „Kiss the ashes“ ist ihr erstes komplettes Album, hierzulande vom Bruno-Kramm-Label Danse Macabre vertrieben.

Shadowimage - Kiss the ashes

Danse Macabre* Faithbook * 48:22 min * Gothic Rock

Auf der CD finden sich elf Stücke mit einer Gesamtspieldauer von rund 48 Minuten. Den Gothic Rock erfinden Shadow Image mit diesen nicht neu – aber bei einem oft totgesagten und so gegen Moden resistenten, kodifizierten Genre wäre das wohl auch zuviel verlangt.

Schlecht ist die Scheibe deswegen keinesfalls. Die häufig vom Klavier getragenen, von Harleys klagendem Gesang geprägten Stücke bieten alles, was man aus dem Gothic-Bereich bei leichten Wave-Einsprengseln erwarten kann. Vor den unvermeidlichen Vorbilder verbeugt sich der Komponist und findet in Details doch immer wieder einen eigenen Dreh.

Die Atmosphäre des Songs ist dicht und lässt selbst im Hochsommer gefühlt neuenglischen Nebel wallen. An richtig einprägsamen Titeln mangelt es dem Werk, doch musikalische Novemberstimmung genießt, liegt mit „Kiss the ashes“ im Player richtig.

Fazit: Wer ein Genre nicht neu erfindet, muss nicht unbedingt etwas falsch machen: Fans geradezu klassischen Gothic Rocks können unbesorgt zu dieser Platte greifen.

Anspieltipp: The shadows linger on (Track 7)

Gesamtnote: 2,3