Archive for the Rezension Category

Album: Metallspürhunde – Giftbox

Posted in Rezension on 25. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt verfolgen wir von Ultimas Lagrimas die musikalische Karriere der sympathischen Metallspürhunde aus Zürich. Mit anhaltend großer Freude besprechen wir auch ihr jüngstes Album „Giftbox“.

Sechs Jahre nach dem letzten Album, „Moloch“, zeigen sich die mittlerweile drei Metallspürhunde Marion, Michel und Sebastian dabei mit reduzierter klanglicher Härte, aber mit Stücken, die auf den Punkt komponiert und textlich schneidend scharf gelungen sind. Auf einen Satz gebracht: „Giftbox“ ist musikalisch fantastisch und inhaltlich hochpolitisch – anhören!

Soulfood/Darktunes * www.mshunde.ch * 44:19 min * Electro Rock

Nach der Selbstreinigung mit dem Nebenprojekt Das war Krach (Album: „Protokino“, 2014) und dem nächsten Lebenszeichen mit der EP „Schwarzer Hund“ (2015) sind Marion (Texte) und Michel (Musik) mit „Giftbox“ wieder auf der Höhe ihres Schaffens. Das Album liefert zehn Stücke mit rund 44 Minuten Spieldauer – und jedes einzelne davon ist ein geschliffenes Juwel.

Wie von den netten Schweizern gewohnt spielen die Texte dabei eine wichtige Rolle. Um nur ein paar zu erwähnen: „Disharmonie“ befasst sich mit der Problematik der ästhetischen Mobilmachung in der Schwarzen Szene und trifft dabei mit dem Hammer auf den Daumen – ohne indes die zentrale Frage platt zu verbreiten: Welche Symbole und Klischees verwendet ihr eigentlich und warum? „Kalaschnikow-Liebe“ ist ein klares Statement gegen die „IS-Machos“, um die Texterin zu zitieren – inhaltlich und musikalisch gleichermaßen auf den Punkt. „Ich sage nein“ ist eine Absage an SVP, AfD, FN, Identitäter und populistische Neo-Nationalisten aller Couleur. Und hinter „Unfall im Kernkraftreaktor“ verbirgt sich eine klanglich düstere Cover-Version des Georg-Kreisler-Klassikers „Tauben vergiften“, vom seligen Kreisler seinerzeit selbst getextet, die man auch als Stellungnahme der Metallspürhunde bei der jüngsten Volksabstimmung für den schweizerischen Atomausstieg verstehen kann.

Musikalisch ist „Giftbox“ weniger wuchtig als das Vorgängeralbum – aber keinesfalls weniger reizvoll. „Kawumm!“ kommt als Verbeugung vor dem deutschsprachigen Wave der 80er-Jahre im Stil von Ideal daher. „Das Geschenk“ liefert mit seinem C64-haften Lead-Sound Retromantik pur und ist fast zum Weinen schön. „Tut nicht weh“ hingegen ist minimalistisch und druckvoll in bester EBM-Manier – keine Note zuviel. Selbst bei „Wunderschön“, gefühlt dem einzigen Füller-Track der Scheibe, perlt die Casio-VL1-Percussion so charmant durch den Song, dass man diesen einfach zuende hören muss. In der Summe ist „Giftbox“ ein vielschichtiges, reizvolles und reifes Werk, in dem die Musik bei allem Schliff und aller Dichte durch Reduktion doch dem Gesang genug Raum lässt, um zu wirken.

Fazit: Mit dem neuen Album treten die Metallspürhunde in die nächste Phase ihres Schaffens und erklimmen dabei einen weiteren Höhepunkt. „Giftbox“ bietet „schwarze“ Musik für Menschen, die auch auf gehaltvolle Texte Wert legen.

Anspieltipps: Ich sage nein (Track 8), Kalaschnikow-Liebe (Track 6)

Gesamtnote: 1,4

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Anthologie: Hellbound Hearts

Posted in Rezension on 1. Mai 2017 by ultimaslagrimas

Kane, Paul & O’Regan, Marie: Hellbound Hearts; Pocket Books, New York, 2009

Mit der Kurzgeschichte „The hellbound heart“ und den darauf basierenden Hellraiser-Filmen hat der Schriftsteller und Regisseur Clive Barker Ende der 80er-Jahre ein vollkommen eigenständiges Horror-Universum geschaffen. In diesem spielen auch die 21 Kurzgeschichten, die 2009 in dem Sammelband „Hellbound Hearts“ veröffentlicht worden sind.

Die verschiedenen Autoren befassen sich darin auf höchst unterschiedliche Weise mit dem von Barker erdachten Mythos um die Zenobiten – Schmerz und Lust vereinende Dämonen – und die Lament-Konfiguration – die „Hellraiser-Box“ -, mit der diese beschworen werden. Abseits dieser beiden Konstanten sind die Geschichten inhaltlich und stilistisch so unterschiedlich wie deren Verfasser.

Mechanisms“ von Christopher Golden und Mike Mignola beispielsweise verbindet den Hellraiser-Mythos beispielsweise mit viktorianischem Gothic Horror. „The dark materials project“ von Sarah Langan tut dies mit Science-fiction. Es gibt Ausflüge in Krimi, Urban Fantasy oder eben auch grimmigen Body Horror, wie man es bei Hellraiser erwartet. Diese Vielfalt stellt eine Stärke des Sammelbands dar, lassen die meisten Autoren doch schnell die von Barker vorgezeichnete Schablone um körperliches Leiden und zwischenmenschliche Leidenschaft hinter sich.


Fazit: Horrorfans sollten das Buch auf jeden Fall lesen. Die Vielfalt der Ideen unter einem zusammenführenden, oft nur angedeuteten, übernatürlichen Mythos bietet gruselige, selten drastische Unterhaltung, die man sich oft als Teil einer Horrorfilm-Anthologie vorstellen könnte.

Note: 1

Roman: Terry Pratchett – Gevatter Tod

Posted in Rezension on 1. April 2017 by ultimaslagrimas

Pratchett, Terry: Gevatter Tod, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1990

In meiner Schul- und Studienzeit habe ich etliche seinerzeit erstmals in deutscher Übersetzung erscheinende Romane Terry Pratchetts gelesen. Im Abstand von gut 20 Jahren habe ich nun noch einmal zu „Gevatter Tod“ gegriffen, dem vierten von insgesamt 41 Romanen aus dem Scheibenwelt-Zyklus des 2015 verstorbenen Schriftstellers.

Seinerzeit waren Pratchetts Themen und Stil eine willkommene Abwechslung von der dominierenden, heldenhaft-ernsten Fantasy in der Tradition Tolkiens. Diese Wirkung hat „Gevatter Tod“ auch heute noch: Die im Kern sehr einfach gestrickte Handlung – der Lehrling des Tods verschont eine Prinzessin und bringt dadurch das Gefüge der Realität durcheinander – ist im Grunde nur der Aufhänger für eine Vielzahl markanter Haupt- und Nebenfiguren, kurioser Beschreibungen und Abschweifungen sowie humorvoller Dialoge.

Dadurch bietet das Buch gute Unterhaltung und viele Protagonisten mit Wiedererkennungswert – allen voran den stets in Großbuchstaben sprechenden Tod. Die Gescchichte ist hingegen eher Nebensache.

„Gevatter Tod“ ist in sich abgeschlossen und erfordert kein Vorwisse. Damit eignet er sich für Einsteiger gut, um auszuprobieren, ob einem Pratchetts Stil gefällt, und auch für einen Erstkontakt mit der Scheibenwelt.

Fazit: Das Buch ist keine Hochliteratur, liest sich aber flott weg, sodass man sich kaum langweilen wird – und das ist mehr, als man über viele Epen der „Weltrettungs-Fantasy“ sagen kann.

Bewertung: 2

Album: Devil-M – Hollow Earth

Posted in Klang des Monats, Rezension on 22. März 2017 by ultimaslagrimas

Seit dem letzten Album von Devil-M sind schon wieder drei Jahre vergangen. Jetzt ist „Hollow Earth“ da und einer Rezension durch Ultimas Lagrimas wert. Denn wir featuren ja nur Musik, die wir auch gut finden – und hoffen darauf, dass die Band aus Oldenburg endlich mal wieder in unserem südwestdeutschen Sendegebiet live spielt.

Gut gelungen ist Max Meyer und seinen Mitstreitern dieser jüngste Streich. Devil-M bleiben auf „Hollow Earth“ ihrem eigenständigen Stil treu und entwickeln sich trotzdem weiter – nicht jede Band kann das von sich behaupten.


Darktunes/Soulfood * www.devil-m.de * 48:38 min * Avantgarde Industrial Metal

„Hollow Earth“ versammelt 14 Titel mit insgesamt rund 48 Minuten Spielzeit. Beinharte Industrial-Metal-Tracks sind ebenso darunter wie atmosphärisch dichte Dark-Ambient-Ausflüge, und sogar Kompositionen, die sich electro-rockig entfalten.

Treu bleibt sich die Band in ihrer Eigenständigkeit. Klar, Anklänge an Vorbilder lassen sich stellenweise erahnen, aber da wird nicht einfach kopiert, sondern konsequent rekombiniert und neu geschaffen. Ergebnis und Ziel zugleich ist stets ein teils brütende, teils laszive, unterschwellig stets provozierende Stimmung. Auf den Klängen kann man sich vielleicht sporadisch ausruhen, aber nie zur Ruhe kommen.

Dazu trägt bei, dass das von Elmar Schmidt (Centhron) gemischte Album klanglich einen weiteren Schritt nach vorne macht. Druckvoll, ja, brachial kaum: Den Sounds wird in der Produktion stets genügend Raum gelassen, sich zu entfalten, was genau das richtige ist für den avantgardistischen Konzeptansatz von „Hollow Earth“.

Seine volle Stärke entfaltet das Album überraschenderweise in der zweiten Hälfte. Einzelne Songs herauszuheben wird dem Werk jedoch kaum gerecht. Jeder sollte Devil-M eine Chance geben und das Album zur Gänze konzentriert durchhören. Es lohnt sich.

Fazit: Zwischen glühend bedrohlich und stählerner Kälte – „Hollow Earth“ ist ein musikalisches Stimmungsgemälde.

Anspieltipps: Evalslave (Track 12), Rothschild Pt. 1 (Track 8)

Gesamtnote: 1,8

Film: Arrival (USA, 2016)

Posted in Film, Rezension on 4. Februar 2017 by ultimaslagrimas

Es gibt sie tatsächlich noch: Hard-SF-Filme. Arrival kommt zudem über den Mainstream-Vertrieb Sony Pictures auf die Leinwände. Das überrascht. Denn dieser Streifen, basierend auf einer mit dem Nebula und dem Sturgeon Award ausgezeichneten Kurzgeschichte, hat all das nicht, was Standard-Hollywood-Filme sonst bieten. Keine bösen Aliens, keine (meist männlichen) Kämpferhelden, keine schnellen Action-Sequenzen. Stattdessen bietet er eine fast an ihrer Herausforderung (Kommunikation mit den fremdartigen Außerirdischen) verzweifelnde Linguistin, den Zuschauer herausfordernde, lange, langsame Szenen, sachliche Dialoge und ein fast antiklimaktisches Finale. Dass dieser aktuellen Sehgewohnheiten entgegenlaufende Film trotzdem funktioniert, liegt nicht zuletzt an den drei herausragenden Hauptdarstellern, der packenden Handlung und der hohen Produktionsqualität. Und die Einspielergebnisse zeigen, dass es für diese Art intelligenter SF-Unterhaltung (wieder) ein Publikum gibt.

Genre: Hard Science-fiction

Note: 1-

Arrival

Nebenbei: Jeder Lovecraft-Fan wird ein großes Aha!-Erlebnis haben, wenn erstmals die Extremitäten der Außerirdischen zu erkennen sind. Die Alten Wesen aus der Antarktis lassen grüßen…

Sarkom, The Stone, F41 und Isvind im VFRR Grosserlach

Posted in Rezension, Veranstaltung on 31. Oktober 2016 by ultimaslagrimas

Schon vor geraumer Zeit hat DJ Krysa seinem schwarzmetallischen Drang gefrönt und ein Festival in seiner Heimatstadt besucht. Hier die „Frontberichterstattung“.

Nach mehreren, erfolglosen Versuchen haben unser Schwäbisch-Hall-Korrespondent und Interviewkollege Jan und ich es endlich hinbekommen, dieses Kleinod von Musikclub aufzusuchen: Zwischen Backnang und Schwäbisch Hall liegt das kleine Vereinsheim und veranstaltet beständig Underground-Black Metal- Konzerte mit sehr erlesenen, internationalen Größen dieses Genres. Zeit also, bei einem Heimatbesuch dem Teil mal einen Besuch abzustatten.

Die Location liegt neben der örtlichen Schule und sieht nun mal gar nicht so aus, wie man sich einen schwarzmetallischen Höllenschlund vorstellt, in dem gleich das Inferno zu toben beginnt. Hatte eher was von einer Mischung aus Kleintierzüchterclub und Jugendhaus. Dennoch ein ehr sympathischer, kleiner Laden mit sehr humanen Getränkepreisen und fachkundigem Publikum.

Etwa 100 bis 150 Damen und Herren versammelten sich, um den ersten Act des Abends zu bestaunen: F41 aus Deutschland überraschten mit ihrem depressiv-suizidalen Black-Metal-Gemisch. Die komplett maskierte Truppe überzeugte spielerisch enorm und eröffnete so den Abend.

Nach kurzer Pause dann Sarkom aus Norwegen.Mit Corpsepaint und wahrer Psychoattitüde gingen die Herren zu Werke und überzeugten vor allem mit sehr hohem Wiedererkennungswert ihrer Songs. Teils waren hier und da sehr rock’n’rollige Elemente mit dabei. Mit viel Pomp und Klischee (riesiges umgedrehtes Kreuz und so) beendeten die Herren aus dem Norden ihren Set, um dann den Serben von The Stone den Stab weiterzureichen.

The Stone, die mich vor allem auf ihren CDs überzeugten, wirkten an diesem Abend sehr experimentell und sperrig. War es nur die Laune des Abends oder wegweisend für die Zukunft. Trotz alledem dennoch guter Black Metal mit sehr überzeugendem Drummer.

Danach musste das Gesangsmikro für den kleinwüchsigen Sänger von Isvind besorgniserregend tief geschraubt werden. Und die Norweger legten los, als wenn sie keine Gefangenen machen wollen. Der Wutzwerg am Mikro gab alles und die schweigsamen Holzfällerrecken um ihn herum lieferten die Rhythmuskost. Teilweise sehr crustig angehauchter BM-Sound fegte zum Abschluss des Abends alles weg.

Fazit: Ein sehr gelungener Abend mit tollen Bands, Merchandise und korrekten Preisen. Ein Dank an den Veranstalter für die gelungene Show. Wir kommen wieder, keine Frage.

(VFRR steht übrigens für „Verein zur Förderung des Rock’n’Roll; Anmerkung der Redaktion)

Ultimas Lagrimas beim Bang Your Head

Posted in Rezension, Veranstaltung on 24. Oktober 2016 by ultimaslagrimas

Im Sommer hat Meister Krysa unter anderem das regionale Metal-Festival Bang Your Head in Balingen besucht. Sein Bericht zeigt, dass die harten Riffs zur Kernkompetenz von Ultimas Lagrimas gehören. In der Sendung haben wir zeitnah darüber gesprochen, jetzt gibt’s die Rezension auch schriftlich im Weblog.

Mitte Juli war mal wieder das lokale Metallerfestival in Balingen angesagt, und bei einem solchen Heimspiel durfte man dann natürlich auch diesen unschlagbaren Vorteil nutzen: Kein Dahinvegetieren in klammen Zelten und Büchsenkost, sondern schön die Musikpausen in der eigenen Heia verbringen – das zunehmende Alter macht auch vor den Großmeistern von Ultimas Lagrimas keinen Halt.

Da das Arbeitslager der Warm-Up-Show mächtig in die Suppe spuckte, konnte man erst an Tag 2 die heilige Arena des guten Musikgeschmacks erklimmen. Der Besucherandrang war recht groß, aber bei dem diesjährigen famosen Line-Up kein Wunder. Schön einmal mehr das friedfertige Miteinander der Fans und die gute Stimmung.

Minuspunkt dieses Jahr leider war der Sound. Dieses Manko zog sich durch fast das ganze Festival. Oft sehr leise im Vergleich zu artverwandten Veranstaltungen und vor allem in der Halle war es bisweilen Sound-Matsch.

Highlights für mich an diesem Tag auf jeden Fall Slayer, die sehr zu überzeugen wussten, sowohl musikalisch als auch von der Bühnendeko (inklusive Jeff-Hannemann-Gedächtnis-Transparent). Sehr kommunikativ war der gute Herr Araya nicht, aber so ließ man eher die Taten sprechen. Sehr schön. Neben neuen Songs des Repentless-Albums wurden auch die alten Gassenhauer gespielt. Gute Mischung, gute Band.

Davor konnten mich auch die Briten von Carcass noch sehr überzeugen.Sehr gute Liveband. Nach Slayer ging es noch ab in die Halle zu Equilibrium und meinen Lieblingsungarn Ektomorf. Equilibrium litten massiv unter dem schlechten Sound, den der Mischer veranstaltete. Sehr schade, da ich die Band eigentlich sehr schätze. Warum dann das Publikum weitestgehend die Halle mied, als das magyarische Abrisskommando die Bretter betrat, bleibt mir unerschlossen. Zoli und Co. waren wieder die pure Rohheit und Energie. Phantastische Band. Danach war erstmal Schlusspfiff für diesen Tag.

Am Freitag erstmal Kumpel und Kollege Jürgen/Skeptic Sense und einige Ex-Bandkollegen getroffen, Inti für die Sendung gemacht (man ist schließlich zum Arbeiten zugegen) und wichtigen Dingen wie der Musikakquise gewidmet (damit es in der Sendung wieder was Neues auf die Lauscher gibt).

An diesem Mittag war für uns dann eher Vergangenheitsbewältigung angesagt: Mit Sacred Reich, Metal Church, Annihilator und Testament warteten einige Hochkaräter und konnten durchweg überzeugen. Die Spannung stieg, denn Twisted Sister und Dee Snyder baten zum ultimativen, letzten Tanz und die Menge vor der Bühne nahm immens zu (auch außerhalb des Geländes). Twisted Sister enttäuschten bei ihrem letzten Abgesang nicht: Perfekter Imbissbudenmetal meets Tunt’n’Roll at its best. Irre Energieleistung des Metallrentners.

Leider erwies sich der Getränkekauf als fatal, so dass man bei diesem Andrang den Rest der Crew verlor. Zum Abschluss noch kurz in die Halle und Metzelsuppe mit Grave. Auch ganz nette Liveband.

Der Samstag war nur für einen Kurzbesuch anberaumt, da familiäre Pflichten den Abend einnahmen. Zusammen mit dem Sohnemann wurde mittags noch Girlschool genossen. Wieder sehr geiler Auftritt der vier Damen und auch die nachfolgenden, sehr goth-lastigen Delain hatte ich gar nicht so gut in Erinnerung. Dem Lütten hat es auch gefallen. So muss sein. Und nächstes Jahr sieht man sich hoffentlich wieder. Schönes Festival, anyway.