Archiv für Mai, 2013

Cover des Monats (21/5/13)

Posted in Cover des Monats on 27. Mai 2013 by ultimaslagrimas

Reich an ungewöhnlichen Cover-Songs war Ultimas Lagrimas am Dienstag, 21. Mai. Titel aus dem weiten Feld zwischen Death Metal, Happy Hardcore, Soundtrack und Synthiepop haben wird dabei durch den musikalischen Wolf drehen lassen:

  • Deviant UK – We have technical; im Original von Gary Numan
  • Callejon – Boomerang; im Original von Blümchen
  • Andrew Hansen – Rancid amputation; im Original von Cannibal Corpse
  • Macbeth – Das Boot; basierend auf der Filmmusik von Klaus Doldinger
  • A New January – Two minute warning; im Original von Depeche Mode
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Playlist vom 21. Mai

Posted in Playlist on 22. Mai 2013 by ultimaslagrimas

Nach dem Vinyl-&-Tape-Special im April gab es am Dienstag, 21. Mai, wieder eine ganz reguläre Ausgabe von Ultimas Lagrimas. Folgende Titel konntet ihr darin hören:

  • DAF – Verschwende deine Jugend
  • Gary Numan – We have a technical
  • Deviant UK – We have a technical
  • LipsStick – Aphrodites
  • LipsStick – I choose to live
  • Apopleptic – Going home
  • Callejon – Boomerang
  • Andrew Hansen – Rancid amputation
  • Slayer – South of heaven
  • Macbeth – Das Boot
  • Projekt Mensch – Dreh dich nicht um
  • Christian Zander – Immer bereit
  • C-Drone Defect – Mundus vult decipit (Plastik Suicide)
  • Diafana Krina – Meres Argias
  • Duo Blank – Venera 9
  • Giao Chi – Chay Mau
  • Kabul Dreams – Sadaeman
  • A New January – Two minute warning
  • Hai! Robotto – Untitled
  • Blörb der Bär – Anschluss March
  • Kloudygirl vs. Kontrollgruppe – iBeati (Electronic Body Remix)
  • Effter – Wahnsinn

Ob Jay Smith Deutsch kann?

Posted in Info on 19. Mai 2013 by ultimaslagrimas

Ob Jay Smith, der Macher und Sänger von Deviant UK, eigentlich Deutsch lesen kann? Vermutlich nicht, aber zumindest hat er sich dieser Tage persönlich für die Rezension seines Albums Very bad things bedankt. Und natürlich wollen wir in der kommenden Ausgabe von Ultimas Lagrimas mindestens einen weiteren Titel davon spielen.

Jay Smith

Die Kassierer spielen doch in Balingen

Posted in Veranstaltung on 17. Mai 2013 by ultimaslagrimas

Es wäre interessant zu erfahren, was da hinter den Kulissen (schief-)gelaufen ist: Nachdem Die Kassierer eigentlich schon ausgeladen waren, dürfen sie am 27. Juli jetzt doch in Balingen spielen.

Allerdings nicht unter freiem Himmel, mitten auf dem sauber gefegten Marktplatz in der Fußgängerzone, sondern in einer örtlichen, dezentral gelegenen Konzerthalle, der „Volksbankmesse“. Dort spielten unlängst auch schon Helloween und Gamma Ray. Dieser Ort stellt sicher, dass garantiert nur Fans von K.I.Z. und den Kassierern das Konzert erleben werden, nicht aber unvorbereitete Balinger Bürger.

Wie gesagt, es wäre interessant…

 

Filmstart: Evil Dead am 16. Mai

Posted in Info on 15. Mai 2013 by ultimaslagrimas

The Evil Dead, hierzulande unter dem irreführenden Titel Tanz der Teufel bekannt, war 1981 der berühmt-berüchtigte Einstand vom Regisseur Sam Raimi (Spider-Man 1 bis 3) auf der großen Leinwand. Schon lange war ein Remake dieser Splatterkomödie im Gespräch, jetzt kommt sie tatsächlich ins Kino. Filmstart in Deutschland ist der 16. Mai, freigegeben ab 18 Jahren.

W.o.11 will es sich nicht entgehen lassen, diesen Streifen anzusehen, um in der darauf folgenden Sendung von Ultimas Lagrimas Bericht zu erstatten – auch auf die Gefahr hin, dass die deutsche Kinofassung kaputtgeschnitten ist und obwohl man den Film ohnehin noch einmal im englischen Original anschauen muss. Übrigens widmete der kanadische Podcast Horroretc dem in Kanada bereits angelaufenen Remake von Evil Dead unlängst eine komplette FolgeUm es mit Ash zu sagen: „Groovy.“

Bruce Campbell als Ashley "Ash" Williams

WTII Records Digital Sampler 2013

Posted in Klang des Monats on 13. Mai 2013 by ultimaslagrimas

Es scheint beim in Chicago beheimateten Label WTII Records usus zu sein, einmal jährlich eine Compilation bereitzustellen, auf dem die bei ihnen unter Vertrag stehenden Bands vorgestellt werden. Ab Dienstag, 14. Mai, gibt es wieder einen solchen Download-Sampler, worauf wir euch gerne hinweisen, weil WTII zum einen zu den Unterstützern von Ultimas Lagrimas zählen, zum anderen weil auf diesem Album unter anderem folgende Künstler vertreten sind, die auch bei uns bereits in der Sendung liefen: Deviant UK, Pr0metheus Burning, Stromkern oder The Gothsicles. Das klingt, als könnte sich auch die anderen Songs anzuhören lohnen.

WTII Digital Sampler 2013

Album: Deviant UK – Very bad things (Deluxe)

Posted in Rezension on 10. Mai 2013 by ultimaslagrimas

Schöne Überraschung: WTII Records aus Chicago haben Ultimas Lagrimas mit der Luxus-Ausgabe des Albums „Very bad things“ von Deviant UK beglückt. Nachdem bereits dessen Vorabsingle „Wreckhead“ und der NG-Pro-Remix von „You will burn“ Anfang April haben aufhören lassen, war eine ausführliche Rezension naheliegend.

„Very bad things“ ist die Wiederveröffentlichung des zweiten Albums von 2010, in der Deluxe-Ausgabe ergänzt um eine zweite CD mit Remixen und zusätzlichen Songs. Auf diesen beiden Scheiben kommt mit insgesamt 24 Titeln eine beachtliche Spielzeit zusammen, aber garantiert keine Langeweile auf.

DeviantUK - Very bad things

WTII Records * deviantuk.net * 2:02:23 h * Synthpop/Industrial Dance

Auch wenn er sich so anhört, Jay Smith ist kein leiblicher Verwandter von New-Romantic-Legende Gary Numan. Durchaus aber ein bekennender Fan. Das hat dem Album überhaupt nicht geschadet. Denn Smith alias Deviant UK verbeugt sich vor dem Idol, kopiert aber nicht einfach nur den Früh-80er-Synthiesound, sondern schreitet auf dem von Numan geebneten Weg drei Jahrzehnte in die Zukunft.

Die Platte klingt dennoch überhaupt nicht retro, sondern absolut gegenwärtig. Lediglich beim Numan-Cover „We have a technical“ auf der Bonus-CD ist der Soung bewusst auf analog getrimmt. Ansonsten ist mit Deviant UK der Synthpop im 21. Jahrhundert angekommen – ohne seine Wurzeln zu verleugnen oder aber exakt so klingen zu wollen wie 1980.

Dank dieses Sounds kann man sich ganz auf jene Elemente konzentrieren, die „Very bad things“ eingängig und hörenswert machen: Souveräne, einprägsame Melodien und Smiths individueller Gesangsstil, der die Stimme immer in den Mittelpunkt der Songs rückt. Dass die Originalversionen der Tracks irgendwie undefinierbar eigenwillig produziert klingen – angefangen bei hart an der Übersteuerung voran wuchtenden Drums -, verstärkt den Charme dieser Scheibe noch.

Fazit: Leichtfüßig und mit einem frechen Grinsen im Mundwinkel unbeschwert kommen die stets mit ein wenig Selbstgefälligkeit gesungenen Titel auf „Very bad things“ daher. Songs zum Mitsingen gibt es ebenso wie zum Mithüpfen oder zwischendurch Verschnaufen. Dieses Album funktioniert im schwarzlichtgetränkten Club genauso wie beim Cruisen durch die Sommernacht. Anhören!

Anspieltipps: Maid of plastic (CD#1, Track 4), We have technical (CD#2, Track 6)

Gesamtnote: 1,7