Archiv für Oktober, 2011

Cover des Monats (11/10/11)

Posted in Cover des Monats on 23. Oktober 2011 by ultimaslagrimas

Kein Original, aber drei gelungene Fälschungen des gleichen Stücks konntet ihr in Ultimas Lagrimas am 11. Oktober hören. Außerdem gab es auch in der Depeche-Mode-Ecke wieder eine Neuinterpretation eines Klassikers:

  • Omnia, Johnny Cash und Ptyl – The Mercy Seat, im Original von Nick Cave & the bad Seeds
  • Black Heaven – Puppets; im Original von Depeche Mode

Advertisements

Playlist vom 11. Oktober

Posted in Playlist on 12. Oktober 2011 by ultimaslagrimas

Schwarzbunte Musik für den goldenen Oktober: In unserer Sendung am Dienstag, 11. Oktober, haben wir von Ultimas Lagrimas Neonlicht durch den Herbstnebel scheinen lassen. Ein Schwerpunkt lag dabei in der ersten Stunde auf Bands des Trisol-Labels. Zu hören waren folgende Stücke:

  • The girl & the robot – Borderline
  • Project Pitchfork – Carrion
  • Mergel Kratzer – Virus
  • Cenobita – Prisionero
  • Punto Omega – Noche oscura del alma
  • Janus – Schwarzer Witwer
  • Moi Dix Mois – Lamentful miss
  • Black Heaven – Puppets
  • L’ame immortelle – Fünf Jahre
  • Omnia – Free
  • Omnia – The Mercy Seat
  • Johnny Cash – The Mercy Seat
  • Ptyl – The Mercy Seat
  • Derriere le mirroir – Nowhere girl
  • Transistor – Dioxid
  • Frank Tovey – Luxury (Remix)
  • Falkenbach – Heathenpride
  • Arkona – Leschi
  • Eisregen- Elektrohexe
  • Hocico – Musica para un suicido (Acto final)

Die nächste Live-Sendung geht voraussichtlich am Dienstag, 8. November, in den Äther.

Cover des Monats (13/9/11)

Posted in Cover des Monats on 8. Oktober 2011 by ultimaslagrimas

In unserer Sendung am 13. September hörtet ihr neben Original und Fälschung folgende Cover-Songs:

  • Druyu – Video killed the radio star; im Original von The Buggles
  • Celluloide – Light from a dead star; im Original von Lush

Album: Omnia – Musick & Poetree

Posted in Rezension on 1. Oktober 2011 by ultimaslagrimas

Von der holländischen Neofolk-Band Omnia dürfte schon einmal gehört haben, wenn man diesem Musikstil zugeneigt ist: Das Ehepaar Evans-van der Harten hat mit wechselnden Musikern in den vergangenen elf Jahren ebenso viele Alben aufgenommen und herausgebracht (inklusive eines Live-Mitschnitts und einer Remix-CD). Die Wartezeit auf „Musick & Poetree“ war daher nicht allzu lang. Das jüngste Werk ist konsequent als Doppel-CD konzipiert und seit September in Deutschland erhältlich.

Omnia – Musick & Poetree

Alive!/Screaming Banshee * www.worldofomnia.com * 0:45:31 h * Neofolk/Pop

Die erste CD enthält fünf Eigenkompositionen, die sehr authentisch herüberkommen, ohne die musikalischen Wurzeln im Celtic Folk zu verleugnen. Getragene Melodien, schwungvolle Passagen und repetitive Teile sind typisch für Omnias Stil. Diese songübergreifenden Elemente sorgen dafür, dass die Scheibe eine konsistente Atmosphäre besitzt und angenehm durchzuhören ist.

Die zweite CD wartet mit sieben im Original sehr ungewöhnlichen Cover-Songs auf. Trotz der unterschiedlichen Stilrichtungen, aus denen Omnia diese in ihren eigenen Sound übertragen, klingen die Titel wie aus einem Guss und keineswegs zusammengewürfelt. Das Duo schneidert ihnen mit der sparsamen Instrumentierung ein vollkommen eigenständiges Gewand, ohne Respekt vor den Originalsongs vermissen zu lassen.

Fazit: Ein durchweg schön, oft mit Augenzwinkern gesungenes, sehr präsent und persönlich produziertes Album. Das Duo und die begleitenden Musiker zeigen ihr Können und verdienen ein wohlwollendes Ohr. Für Fans dezenten Neofolks sicher ein empfehlenswerter Kauf. Allenfalls die etwas knapp bemessene Spieldauer von lediglich einer Dreiviertelstunde auf zwei Cds ist zu bemängeln – aus Perspektive des Konzepts aber völlig nachvollziehbar.

Gesamtnote: 2,3