Film: Arrival (USA, 2016)

Es gibt sie tatsächlich noch: Hard-SF-Filme. Arrival kommt zudem über den Mainstream-Vertrieb Sony Pictures auf die Leinwände. Das überrascht. Denn dieser Streifen, basierend auf einer mit dem Nebula und dem Sturgeon Award ausgezeichneten Kurzgeschichte, hat all das nicht, was Standard-Hollywood-Filme sonst bieten. Keine bösen Aliens, keine (meist männlichen) Kämpferhelden, keine schnellen Action-Sequenzen. Stattdessen bietet er eine fast an ihrer Herausforderung (Kommunikation mit den fremdartigen Außerirdischen) verzweifelnde Linguistin, den Zuschauer herausfordernde, lange, langsame Szenen, sachliche Dialoge und ein fast antiklimaktisches Finale. Dass dieser aktuellen Sehgewohnheiten entgegenlaufende Film trotzdem funktioniert, liegt nicht zuletzt an den drei herausragenden Hauptdarstellern, der packenden Handlung und der hohen Produktionsqualität. Und die Einspielergebnisse zeigen, dass es für diese Art intelligenter SF-Unterhaltung (wieder) ein Publikum gibt.

Genre: Hard Science-fiction

Note: 1-

Arrival

Nebenbei: Jeder Lovecraft-Fan wird ein großes Aha!-Erlebnis haben, wenn erstmals die Extremitäten der Außerirdischen zu erkennen sind. Die Alten Wesen aus der Antarktis lassen grüßen…

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