Wasteland 2

Das hat mit schwarzbunter Musik und Ultimas Lagrimas nun zugegebenermaßen sehr wenig zu tun. Aber folgende nicht mehr ganz so neue Nachricht bezieht sich auf einen Teil der Populärkultur, der ein klein wenig auch die thematische Ausrichtung unserer Sendung beeinflusst (beispielsweise, weil wir gelegentlich Musik aus passenden Computerspielen ins Programm nehmen).

Brian Fargo, Gründer des Computerspiele-Entwicklers Interplay (Bard’s Tale, Decent), hat erfolgreich eine Crowdfunding-Unternehmung gestartet, durch die ein zweiter Teil des Uralt-Rollenspiels Wasteland finanziert werden soll. Dieses ist, streicht man die Nostalgie im Rückblick eines Vierteljahrhunderts einmal ab, für sich genommen nicht unbedingt herausragend.

Es hat aber in Gestalt der bis heute erfolgreichen Fallout-Serie, die in vielen Punkten an es anknüpft, einen langen Nachhall gefunden. Und nachdem die Idee des Crowdfundings es sogar geschafft hat, einen auf diese Weise unabhängig finanzierten Film in die Kinos zu bringen (von den zahllosen, viel kleineren Projekten, die über Kickstarter finanziert wurden), ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass wir kommendes Jahr, 25 Jahre nach Teil 1, Wasteland 2 spielen können. Für alle Fans von Fallout und dessen direkten Nachfolgern könnte das ein neues Spiel des Jahres werden.

2 Antworten to “Wasteland 2”

  1. Wasteland „nicht unbedingt herausragend“ und nur als Ahne der Fallout-Reihe relevant? Ich stimme nicht zu, aber in Ordnung: eure subjektive Meinung. Erwähnt hätte ich allerdings noch die Kickstarter-Finanzierungen von „Double Fine Adventure“, „Shadowrun Returns“ oder „Leisure Suit Larry“.

    • Vielleicht wäre ein Artikel über Crowdfunding im allgemeinen und Kickstarter im speziellen für die UL-Blog-Leser generell interessant. Magst du darüber zwei, drei Absätze schreiben?

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