Sendung am 30. Dezember: Skandinavischer Synthpop

Posted in Info on 6. Dezember 2014 by ultimaslagrimas

Allmählich wäre es einfacher, die Sendungen hervorzuheben, die außer der Reihe tatsächlich live sind… Weil Krysa und W.o.11 am Dienstag, 30. Dezember, anderes zu tun haben, wird es wieder eine vorproduzierte Sendung Ultimas Lagrimas geben.

Thema und musikalischer Schwerpunkt werden Synthiepop-Songs aus Skandinavien, vor allem Schweden, sein. Titel unter anderem folgender Künstler werdet ihr ab 22 Uhr hören können: Birthday Massacre, Diskodiktator, Elegant Machinery, Esplendor Geometrico, Hype, Kontrast, Malaise, Mari Chrome, Mind in a box, Mobile Homes, Mr Jones Machine, Page, S.p.o.c.k., Shatoo, Spark!, Statemachine und The Crashlanders.

 

Cover des Monat (4/11/14)

Posted in Cover des Monats on 4. Dezember 2014 by ultimaslagrimas

Auch wenn’s schon ein Weilchen her ist… in Ultimas Lagrimas am 4. November konntet ihr drei Cover-Songs hören:

  • Culture Kultür – Love will tear us apart; im Original von Joy Division
  • Elegant Machinery – My secret garden; im Original von Depeche Mode
  • The Bone Collectors – Bela Lugosi’s dead; im Original von Bauhaus

Playlist vom 2. Dezember: The Colour out of space

Posted in Playlist on 3. Dezember 2014 by ultimaslagrimas

Da wir die zweite Stunde Ultimas Lagrimas mit einer Wiederholung bestritten haben und einen guten Teil der ersten mit einem Hörspiel bestritten, fällt die Playlist vom 2. Dezember überschaubar kurz aus:

  • Solitary Experiments – Darkness falls
  • Epsilon Eridani – Cthulhu
  • H.P. Lovecraft – The Colour out of space
  • Nine Inch Nails – The hall ouf souls
  • Psyche – Unveiling the secret (People Theatre Extended Remix)

Sendung am 2. Dezember: The Colour out of space

Posted in Info on 26. November 2014 by ultimaslagrimas

Die erste der beiden Dezember-Sendungen von Ultimas Lagrimas wird in jedem Fall aus der Konserve kommen. Und trotzdem wird es eine besondere werden: Es ist Grusel- und Hörspielzeit!

Wir bringen euch eine englischsprachige Hörspielvertonung einer Geschichte von H.P. Lovecraft zu Gehör, The colour out of space.

An Musik werdet ihr unter anderem thematisch passende Titel von Epsilon Eridani, Nine Inch Nails, Psyche und Solitary Experiments zu hören bekommen. Schaltet dafür am Dienstag, 2. Dezember, ab 22 Uhr die Wüste Welle ein.

Der_Cthulhu-Mythos 1917-1975

Neues Album: Qntal – VII

Posted in Rezension on 20. November 2014 by ultimaslagrimas

Die Damen von Absolut Promotion haben sich zielgruppengerecht bei Ultimas Lagrimas ge- und vermeldet, dass “bald” von Qntal ein neues Album erscheinen wird. Soll heißen: ab morgen, Freitag, 21. November, ist “VII” im Handel zu kaufen. Wir werden das neue Werk des Mittelalter-Elektronik-Projekts auf jeden Fall wohlwollend durchhören und euch bei Gefallen in einer der kommenden Ausgaben eurer Sendung für schwarzbunt Musik vorstellen.

Qntal-VII

 

Album: Kontrast – Balance

Posted in Klang des Monats, Rezension on 6. November 2014 by ultimaslagrimas

Kontrast… bla… Einheitsschritt… bla… Isecs… bla… neues Album… bla… Balance… Lassen wir diesen ganzen zeilenschindenden Füllstoff weg.

Das neue Album der elektronischen Tanzkapelle Kontrast ist da. Und es ist gut. Kauft es euch.

Warum ist es gut? Weil die poetischen Texte Robert Lindners und die mit klarer Linie komponierte Musik Dirk Heinrichs eine stimmige Einheit formen.
Kontrast - Balance

Danse Macabre * einheitsschritt.de * 1:09:12 h * Wave-Pop

Der wortgewandte „Formulator“ und der stilsichere „Elektro-Heinrich“ machen seit mehr als 20 Jahren gemeinsam Musik. Das merkt man. Dass hörbar ein kompetenter Produzent am Mischpult saß und für den finalen Feinschliff der zwölf Songs sorgte, macht „Balance“ zu einem weiteren, klanglich wie inhaltlich überzeugenden Werk der Gruppe aus Diepholz.

Sechs Jahre haben die Kontrast-Fans auf diese Scheibe gewartet. Das kam uns gar nicht so lange vor – versorgt uns das synthetisch-poppige Quartett doch auf seiner Homepage regelmäßig mit Demos, Live-Mitschnitten und unveröffentlichten Songs.

Apropos Quartett: Personell hat sich seit „Vision und Tradition“ ein wenig geändert: Dritter Mann ist nach wie vor Falko Heinbokel. Frank „Lexi“ Lange hat die Gruppe hingegen verlassen.

Dafür ist die langjährige Gastsängerin „Nebelgeist“ jetzt offiziell Kontrast-Mitglied. Ihre Stimme ist auf „Balance“ allerdings nur in zwei Songs zu hören: dem knackig gemischten Synthiepop-Opener „Diese Nacht wird unser sein“ und dem bereits vergangenem Jahr als USB-Single veröffentlichten „Liebe light“. Beides sind lohnenswerte Stücke – nicht zuletzt weil die holde Dame eine richtige Stimme hat und nicht nur vor sich hinpiepst wie die „Sängerinnen“ der typischen „Tussi&Brecher“-Combos.

Ach ja: Als weiterer Gastsänger und Mitstreiter darüber hinaus ist ein gewisser Christian Henke im Boot. Seine sonore Stimme im Wechsel mit dem nüchternen Rezitativ Roberts macht das halb englisch, halb deutsch gesungene „Nothing as it seems“ zu meinem persönlichen Favoriten der Scheibe, und er gibt „Ich bin es nicht“ darüber hinaus eine regelrechte Punk-Attitüde.

Immer wieder taucht in den zwölf Stücken die Kontrast-typische Ironie auf, erkennt man in den Texten das Augenzwinkern, nimmt die souveräne Ernsthaftigkeit wahr, die Kontrast schon immer aus der Masse der Klischee-Reiter herausgehoben hat. Insgesamt ist „Balance“ aber melancholischer als die vorherigen Alben ausgefallen, stellenweise fast düster.

Dass darunter die Themenbreite nicht leidet ist fein. Und musikalisch reicht das Spektrum vom Club-Track über die Balladen-Vertonung und den EBM-Stampfer bis hin zum gesungenen Wortwitz. Dass man beim einen oder anderen Stück kurz an andere Bands denkt (namentlich Welle Erdball oder Covenant – beide sogar im Booklet erwähnt) fällt keinesfalls negativ ins Gewicht, sondern zeigt die kompositorische Vielfalt, zu der Kontrast, das heißt vor allem: der Komponist Dirk, fähig sind.

Mit „Balance“ erfüllen Kontrast fast alle Erwartungen, die man als langjähriger Fan an das neue Album haben konnte: Hintergründig, nachdenklich, melodisch, tanzbar und mitunter einfach schön. Einen zwingenden Tanzbodenfüller sucht man zwar vergeblich. Aber gut die Hälfte der Songs auf der Scheibe mit mehr als einer Stunde Spielzeit ist potenzielles Hit-Material, und man darf sich auf den einen oder anderen Remix freuen, mit dem die elektronische Tanzkapelle die Schwarze Szene wieder einmal in Fahrt bringen wird. Gut gemacht, Jungs (und Fräulein)!

Fazit: Der Albumtitel ist gut gewählt: Kontrast gelingt die Balance im magischen Viereck Komposition, Text, Produktion und Eingängigkeit. Unverwechselbar, anspruchsvoll und absolut lohnenswert.

Anspieltipp: Nothing as it seems (Track 5)

Gesamtnote: 1,6

Ach ja… für CD-Käufer gibt es übrigens wiederum exklusive Bonus-Downloads. Ein Grund mehr dafür, den physischen Tonträger käuflich zu erwerben, liebe Ultimas-Lagrimas-Hörer.

Playlist vom 4. November

Posted in Playlist on 5. November 2014 by ultimaslagrimas

Live und in Farbe und mit den Herren Krysa und W.o.11 an den Mikrofonen hörtet ihr Ultimas Lagrimas am Dienstag, 4. November. Folgende Titel haben die beiden für euch ausgesucht (und sogar geremixt):

  • John Foxx – Underpass (Dark, Long & Sinister Mix by Mark Reeder)
  • Kontrast – Diese Nacht wird unser sein
  • Kontrast – Nothing as it seems
  • Devil-M – Apokrypha (Ultimas Lagrimas Remix by Electric Toys)
  • Culture Kultür – Love will tear us apart
  • Milena – Nie Mozhem
  • Nova Generatsya – Lovetsut na surtsy
  • Colin Potter – Murder by furniture
  • Elektorati Intelektual – Mshefu
  • Deviant UK – Black Heart (Transplanted by Surgyn)
  • Elegant Machinery – My secret garden
  • The Girl & the Robot – Another Love (C=64 Version)
  • Mary’s Blood – Veronica
  • Aural Vampire – Fragile
  • D – Der König der Löwen Dunkelheit
  • Clockwork Psycho – Daylight Zombies
  • The Bone Collectors – Bela Lugosi’s dead
  • Divahar – Alien
  • Eisenfunk – Pong
  • Industriestaat #10 – Irrtum

Nebenbei: Wir hatten in dieser Sendung Studiobesuch von Krysas ehemaliger Mitmoderatorin Caro, die wir lange nicht gesehen hatten. Zwar hat sie uns nicht am Mikrofon verstärkt, aber über das Wiedersehen freuten wir uns trotzdem.

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